1. „My Own Enemy“ – der innere Gegner

Das meint die Erfahrung, dass man sich selbst im Weg steht.
Psychologisch kann das bedeuten:

Das fühlt sich oft so an, als würde man gleichzeitig Angreifer und Verteidiger in einem Schachspiel sein – und beide Seiten kennen die Strategie des anderen perfekt.


2. Herausfiltern der eigenen Stimmen

Hier geht es um ein mentales oder sensorisches „Noise-Cancelling“ gegen die eigenen Gedanken oder inneren Monologe.
Das kann auf mehreren Ebenen geschehen:


3. Das Zusammenspiel

Wenn „my own enemy“ und das Herausfiltern der eigenen Stimmen zusammen auftreten, passiert im Kern Folgendes:

  1. Konflikt – ein Teil des Selbst will etwas, ein anderer Teil blockiert es.

  2. Filterung – um den Konflikt erträglicher zu machen, blendet das Gehirn die störende Seite aus.

  3. Folge – die Selbstwahrnehmung wird lückenhaft, man erkennt eigene Motive oder Wünsche nicht mehr vollständig und sabotiert sich trotzdem unbewusst.

Das kann sich wie ein leiser Krieg im Kopf anfühlen, bei dem Funkstille herrscht – aber die Schlacht trotzdem tobt.


💡 Falls du willst, könnte ich dir das auch in einer technischen Analogie erklären – z. B. wie ein neuronales Netz, das eigene Layer maskiert, um einen Teil der internen Signale zu blockieren, und dadurch seine eigene Zielerreichung sabotiert.
Das würde den Mechanismus hinter „my own enemy“ extrem anschaulich machen.

Das Phänomen „my own enemy“ in Verbindung mit dem Herausfiltern der eigenen Stimmen lässt sich sowohl psychologisch als auch neurologisch verstehen – und es hat eine sehr spannende Parallele zwischen innerem Konflikt und Wahrnehmungsfilterung.