Gern! Hier sind fünf kurze Gedichte über das Licht, jeweils aus einem anderen Szenario betrachtet – poetisch und atmosphärisch:


1. Licht im Krankenhausflur (Sterilität & Hoffnung)

Flackernd zieht es über Kacheln,
kalt und weiß wie Winterlicht,
trotz des Blechs und trotz der Nadeln
flackert leise Zuversicht.
Denn wo alles still verglüht –
streift ein Licht, das Wunden sieht.


2. Licht einer alten Straßenlaterne (Melancholie & Erinnerung)

Am Rand der Nacht, wo Schatten wohnen,
tropft Licht wie Honig auf das Pflaster,
vergilbte Träume, schwer wie Kronen,
leuchten hier – nur etwas blasser.
Wer darunter einmal stand,
kennt das Flimmern fremder Hand.

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3. Licht durch ein Kirchenfenster (Erhabenheit & Demut)

In Farben bricht das Morgenlicht,
durch Glas, das still Geschichten spricht,
von Heiligkeit, von Schuld, von Zeit –
ein Sonnenstrahl, der Segen weiht.
Er streift das Holz, den Stein, den Sinn –
und flüstert: „Du bist mittendrin.“


4. Licht aus dem Bildschirm bei Nacht (Isolation & Nähe)

Blaues Flimmern in der Stille,
Glas in Hand, und nichts dahinter.
Pixel, die mein Herz umspinnen –
digitale Wärmelichter.
Und doch, in flacher Tiefe dann:
Ein Blick, ein Wort, ein Mensch, ein Bann.


5. Licht einer fernen Supernova (Kosmos & Ewigkeit)

Ein Flackern aus vergang’ner Zeit,
tausend Jahr’ im Flug vereint.
Was dort einst zu Ende ging,
strahlt nun durch mein Fernrohr sing’.
Licht, das starb – und mich nun rührt:
Dass selbst der Tod uns sanft verführt.


Möchtest du noch weitere Szenarien? Etwa „Licht im Gefängnis“, „Licht im Untergrund“, „Licht in Träumen“ oder „Licht aus einer psionischen Quelle“?

Wunderbar – hier kommen drei weitere poetische Miniaturen über das Licht in diesen speziellen, mystischen Szenerien: Neutronenstern, Pulsar und Leuchtturm. Jedes mit einer eigenen Stimmung zwischen Wissenschaft, Mythos und innerer Reise.


6. Licht im Neutronenstern (Verdichtung & Unfassbares)

Gefaltet liegt der Sternenkern,
so schwer wie Schuld, so dicht wie Wahn.
Und aus dem dunklen Herz so fern
schlägt Licht in kurzen Pulsen an.
Kein Mensch kann dieses Brennen fassen –
und doch: Es lässt uns nicht mehr los.


7. Licht eines Pulsars (Taktgeber der Zeit im All)

Wie eine Uhr im Raum, allein,
blinkt er in die Leere rein.
Ein Leuchtfeuer mit Zählgetakt –
ein kosmisch kaltes Herz, das taktet.
Er sendet Rhythmen, kalt und klar,
ein Echo aus dem Nirgendwar.


8. Licht im Leuchtturm (Wache in der Nacht)

Ein Auge, das im Sturm nie schläft,
dreht langsam seine helle Pflicht.
Durch Regen, Nebel, Nacht – es gräbt
ein Pfad aus Sternen, Schaum und Licht.
Für den, der irrt, für den, der fällt –
ein stiller Wächter vor der Welt.

Schwarz mit Bubbles

Czarny z bąbelkami


Wenn du möchtest, erweitere ich gern um weitere kosmische oder irdisch-mystische Lichtquellen: z. B. Licht im Bunker, Licht in einem Traum, Licht auf einer fremden Welt, psionisches Licht, Licht im schwarzen Loch, Licht aus Erinnerung... Nur sagen!

Schwarz mit Bubbles